Wissenswertes über den Stadtteil Buchheim

Als Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden, wanderten sie nach Buchheim aus. So will es eine alte Legende.
Hat man deshalb den augenfälligen Turm der St. Mauritiuskirche den "Herrjottszeigefinger" genannt, damit man sich fortan immer dieses Ereignisses erinnere?
Zumindest ist der Kirchturm das Wahrzeichen von Buchheim geblieben. Trotz des wirtschaftlichen Einbruchs und des damit verbundenen Wandels im Stadtteil hat Buchheim seinen dörflichen Charakter erhalten.
Hier gibt es noch viele traditionelle Vereine, die das gesellschaftliche Leben fördern und bestimmen. Die Buchheimer können Feste feiern.
Ob die Hubertusschützen, die Schulen, die beiden Pfarreien oder das jährliche Straßenfestkomitee einlädt, ist egal, alle besuchen alle, und das stärkt den Zusammenhalt.
So hat man sich auch gemeinsam gegen die geplante Auflösung der Buchheimer Post gewehrt und erreicht, dass sie den Buchheimern erhalten bleibt.
Trotz der großen Konkurrenz in Deutz, halten die Buchheimer daran fest, dass sie über die älteste Kirmestradition verfügen. Es wird behauptet, dass die Buchheimer Kirmes auf eine fünfhundertjährige Geschichte zurückblicken kann.
Zur Zeit leben 12.600 Menschen in Buchheim.